
Unsere Wasserexperten
Ob Wasserhahn oder Toilettenspülung, ob Dusche oder Haushaltsgeräte wie Waschmaschine und Geschirrspüler – die meisten Haushaltsinstallationen sind auf einen Wasserdruck von bis zu 10 bar ausgelegt. Fällt der Druck ab, fließt zunehmend weniger bis schlimmstenfalls gar kein Wasser mehr aus der Leitung.
Ein typisches Beispiel ist die Waschmaschine: Sie zieht ihr Wasser nicht aktiv, sondern es fließt nur durch ausreichend Wasserdruck in die Maschine. Die meisten Modelle benötigen dazu mindestens etwa 1 bis 1,5 bar Druck. Sobald dieser Wasserdruck nicht mehr erreicht wird, stoppt die moderne Waschmaschine automatisch ihren Betrieb.
Doch wie entsteht dieser Wasserdruck?
Heutzutage erzeugen Pumpen im Wasserwerk den notwendigen Druck, damit das Wasser bei uns nicht nur aus dem Hahn tröpfelt. In früheren Zeiten sorgten Wasserturm und Schwerkraft für ausreichend Druck. Heute wird das Trinkwasser durch das örtliche oder regionale Wasserwerk mit einem Versorgungsdruck zwischen ca. 2 und 8 bar durch das Leitungsnetz gepumpt. (Zur Einordnung: 1 bar entspricht ungefähr dem Luftdruck auf Meereshöhe oder dem Druck einer 10 Meter hohen Wassersäule.)
Wasserdruck zu niedrig – Ursachen beheben und Wirkung verbessern
Einige Zahlen für Hauseigentümer, Hausverwalter, Hausmeister und Heimwerker:
- Trinkwasserleitungen im Neubau und im mittleren Alter sind in der Regel auf einen Druck von bis zu 10 bar ausgerichtet.
- Der durchschnittliche Versorgungsdruck vom Ortsnetz liegt meist bei 3 bis 4 bar.
- Ein Druckminderer im Haus ist oft auf 3 bar eingestellt. So wird eine dauerhaft zu hohe Belastung des Hausleitungssystems verhindert. Der Druck kann bei Bedarf auch höher eingestellt sein, um oberste Stockwerke mit genügend Wasserdruck zu versorgen – der notwendige Druck hängt also auch von der Höhe des Gebäudes ab.
Frischwasserleitung für jede Wohneinheit im Haus
Wie kommt das Wasser eigentlich in Ihren Hahn? Jede Wohneinheit wird über eine eigene Frischwasserleitung versorgt, die möglichst senkrecht vom untersten Geschoss aus nach oben in die einzelnen Stockwerke verläuft. Wenn die Leitung in der Wohnung ankommt, zweigen von dieser Steigleitung waagerechte Rohre zu den einzelnen Entnahmestellen ab – etwa zum Bad, zur Küche, zum Hauswirtschaftsraum und weiteren Zapfstellen.
In Gebäuden mit vielen Etagen (z. B. Hochhäusern) kommen oft Druckerhöhungsanlagen (DEA) zum Einsatz. Das sind automatisch gesteuerte Pumpen oder Pumpensysteme, die den Versorgungsdruck in der Wasserleitung erhöhen. In solchen großen Gebäuden mit vielen Verbrauchsstellen schwankt der Wasserverbrauch stark, und den Druck dauerhaft konstant zu halten ist eine besondere technische Herausforderung.
Daran wird deutlich, wie wichtig und gleichzeitig sensibel der Wasserdruck ist. Für die öffentliche Wasserleitung stellt der Wasserversorger den Versorgungsdruck ein – anschließend wird im Gebäude (vom Installateur beim Einbau und später ggf. durch Hausmeister oder Hausbesitzer) der passende Druck fürs Haus eingestellt.
Als Hausbesitzer oder sogar Mieter sollte man zumindest ein Grundwissen haben, um sich bei plötzlichen Druckproblemen selbst helfen zu können, wenn z. B. von einer Minute auf die andere der Wasserdruck plötzlich niedrig wird oder an einer einzelnen Zapfstelle kaum noch Wasser kommt. Ansonsten sind Know-how und Erfahrung eines Profis gefragt – in diesem Fall eines Anlagenmechanikers für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (Schwerpunkt Wasserinstallation).
Niedriger Wasserdruck: mögliche Ursachen in Haus und Mietwohnung finden
Frischwasserleitung und Versorgungsdruck
Liegt niedriger Wasserdruck im ganzen Haus vor, sollten Sie zuerst außerhalb Ihres Hauses nach der Ursache suchen. Beginnen wir beim Wasserversorger: Stimmt der Versorgungsdruck, den das Wasserwerk bereitstellt? Ist dieser zu gering, könnte ein Wasserrohrbruch oder eine Reparatur im öffentlichen Leitungsnetz der Grund sein – in solchen Fällen wird die Wasserzufuhr oft gedrosselt oder ganz gestoppt. Ein anderer (seltenerer) externer Grund kann nachlassende Pumpenleistung im Wasserwerk sein. Erfahrungsgemäß liegen Druckprobleme jedoch häufiger im privaten Bereich des Hausanschlusses oder der Installation begründet.
Hauptwasserhahn als Verteilerstelle
Im nächsten Schritt schauen wir uns den Hauptwasserhahn des Gebäudes an. Dieser befindet sich direkt hinter der Wasseruhr und bildet die Verbindungsstelle zwischen der öffentlichen und der privaten Wasserzuleitung. Ist dieser Haupthahn defekt oder nicht voll aufgedreht (z. B. durch eine absichtliche oder versehentliche Schließung), sind alle nachfolgenden Leitungen und Entnahmestellen im Gebäude betroffen. Bevor Sie also den Wasserdruck in einzelnen Wohnungen oder Räumen prüfen, stellen Sie sicher, dass der Hauptwasserhahn vollständig geöffnet und funktionsfähig ist.
Filterverstopfung am Hausanschluss
Vom Wasserversorger fließt Frischwasser durch die öffentliche Leitung bis zu Ihrem Hausanschluss und weiter durch den Hauptwasserzähler sowie einen Feinfilter. In diesem Filter werden Partikel wie Rost (Eisen), Kalk oder Sand herausgefiltert, damit sie nicht ins Hausleitungssystem gelangen. Die Filterung ist wichtig, denn immer wieder kann Leitungswasser Verunreinigungen mitführen – z. B. werden durch Bauarbeiten Sand und Erde eingeschwemmt, oder geänderte Fließrichtungen und Wartungsarbeiten können Rückstände verursachen.
Ist der Filter verstopft, lässt der Wasserdruck schleichend nach und fällt schließlich spürbar ab. Die Wartung bzw. der regelmäßige Filtertausch liegen in der Verantwortung des Immobilien-Eigentümers. Bei einem Einfamilienhaus müssen Sie als Hausbesitzer also selbst daran denken; in einer Eigentumswohnanlage ist die Hausverwaltung dafür zuständig.
Armaturenverstopfung
Tritt der Druckabfall nicht im ganzen Haus, sondern nur an einer einzelnen Entnahmestelle (z. B. einem bestimmten Wasserhahn oder der Dusche) auf, liegt die Ursache vermutlich direkt dort. Häufig sind Kalkablagerungen der Grund. Möglicherweise ist die Zuleitung zu dieser Armatur verkalkt – oder die Armatur selbst, etwa das Innenleben des Wasserhahns oder Mischers. Ein einfacher Test: Wenn beim Aufdrehen des betroffenen Hahns kleine weiße Krümel oder Feststoffe herausgespült werden und der Druck dort deutlich geringer ist als an anderen Hähnen, ist das ein sicheres Indiz für eine Verkalkung bzw. Verstopfung in dieser Leitung oder Armatur. Um ganz sicherzugehen, können Sie einen Kalktest durchführen: Entnehmen Sie etwas von dem weißen Feststoff und lösen Sie Ihre „Probe“ in einer Schale mit Essig- oder Zitronensäure. Löst sich alles rückstandslos auf, handelte es sich um Kalk.
Auch der Perlator (Strahlregler/Luftsprudler) am Wasserhahn kann verkalken. Er sorgt eigentlich dafür, dass der Wasserstrahl belüftet, gleichmäßig und breit austritt. Ist der Perlator jedoch verkalkt oder verschmutzt, mindert das den Durchfluss und der Wasserdruck am Hahn wird niedriger. Schrauben Sie den Perlator ab und legen Sie ihn ein paar Stunden in Essigessenz oder einen handelsüblichen Entkalker, um Kalk zu lösen.
Auch die Leitungen selbst können im Laufe der Jahre verkalken und sich zunehmend zusetzen – insbesondere bei sehr hartem Wasser und alten Rohren. In solch einem Fall helfen oft nur noch teure, fachmännische Maßnahmen wie eine gründliche Rohrreinigung oder sogar der Austausch betroffener Leitungen, um den Wasserdruck wieder zu normalisieren.
Verstopfung der Rohrbelüftung
Schließlich kann auch eine defekte oder verstopfte Rohrbelüftung zu niedrigem Wasserdruck führen – vor allem beim Kaltwasser. Der Rohrbelüfter (ein mechanisches Ventil mit Schwimmer) an einer Armatur verhindert, dass Brauchwasser zurück ins Frischwassernetz fließt. Wenn sich dieser Schwimmer durch Kalkablagerungen oder Verschleiß festsetzt oder verklemmt, wird der Wasserfluss blockiert. Die Folge: Aus dem Hahn kommt kaum noch Wasser, der Wasserdruck ist zu niedrig. In so einem Fall sollte der Rohrbelüfter gereinigt oder ausgetauscht werden.
Kundenstimmen und Installationen aus aller Welt
Wasserhärte und Wasserdruck – Definition, Infos und Messung
Definition „Wasserhärte“: Als Wasserhärte wird der Anteil von Kalzium und Magnesium im Wasser definiert. Mit diesen Inhaltsstoffen wird das Frisch- beziehungsweise Trinkwasser zu einem regelrechten Mineralstofflieferanten. Aus gesundheitlichen Gründen ist es nicht erforderlich, das Wasser in seiner Ursprungsform zu enthärten. Häufig aber ist es für Haushaltsgeräte wie Geschirrspül- oder Waschmaschine angebracht, da diese auf die örtliche Wasserhärte eingestellt werden müssen.
Die deutsche Wasserhärte wird in Grad deutscher Härte (°dH) gemessen:
- 0 bis 8,4 °dH – weiches Wasser
- 8,4 bis 14 °dH – mittelhartes Wasser
- ab 14 °dH – hartes Wasser
Als optimale Wasserhärte gelten etwa 8,3–8,4 °dH. In diesem Härtebereich lösen sich Seifen optimal, und gleichzeitig werden Maschinen geschont – Kalkflecken bilden sich kaum. Auf die Gesundheit hat der Härtegrad indes keinen Einfluss – weder positiv noch negativ.
Sialex®Ring schafft Abhilfe bei niedrigem Wasserdruck
Ist der Wasserdruck zu niedrig oder sinkt er plötzlich ab, kommen also zahlreiche mögliche Ursachen in Frage. Diese reichen von externen Einflüssen weit vor der eigenen Immobilie (z. B. im öffentlichen Netz) über den Hauptanschlusshahn bis hin zu jeder einzelnen Entnahmestelle im Haus oder in der Mietwohnung.
Die Fehlersuche lässt sich dabei aus zwei Richtungen gestalten – entweder von einer einzelnen Zapfstelle mit zu niedrigem Druck rückwärts zum Druckminderer oder umgekehrt vom Hauptwasserhahn vorwärts bis zu jeder Armatur bzw. jedem Perlator im Haus.
Egal ob der Wasserdruck zu niedrig oder zu hoch ist – beide Zustände sind ärgerlich. Zu hoher Druck wirkt sich auf Dauer schädlich auf die Rohrleitungen und Haushaltsgeräte aus. Extrem niedriger Druck hat im schlimmsten Fall zur Folge, dass überhaupt kein Frischwasser mehr aus der Leitung kommt.
Denken Sie zum Schluss auch an Toilette und Dusche: Für eine ordentliche Toilettenspülung braucht es ausreichenden Druck, und wenn aus dem Duschkopf nur ein Rinnsal kommt, macht Duschen keinen Spaß – erst ein beständiger Wasserdruck macht das Duschen zum Vergnügen. Auch gängige Haushaltsgeräte wie Wasch- und Spülmaschinen können ohne den vom Hersteller vorgegebenen Mindestdruck gar nicht arbeiten.
Achten Sie also darauf, dass in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung stets weder zu niedriger noch zu hoher Wasserdruck herrscht!
Wenn in Ihrem Haus oder in Ihrer Mietwohnung der Wasserdruck zu niedrig ist, dann zögern Sie nicht lange: Informieren Sie sich auf unserer Website unter www.sialexring.com/de/privat und vereinbaren Sie entweder per E-Mail oder telefonisch Ihren persönlichen Beratungstermin! Gerade auf diesem Gebiet können wir mit dem Sialex®Ring hervorragende Ergebnisse erzielen – und das schon in wenigen Wochen. Sie haben noch Fragen zum Sialex®Ring? Nehmen Sie noch heute Kontakt mit uns auf und testen Sie ihn absolut kostenfrei und ganz ohne „Druck“ in Ihren eigenen vier Wänden!
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